Braten

Frittieren mit einem „Lunchbox“ auf dem Bauch – sogenannte Dottersackfrikadellen. Foto: Arnt Mollan

Wir nennen sie kleine Lachse. Die frisch geschlüpften Junglachse haben einen Dottersack im Bauch. Diese nennen wir Dottersackbrut. Der Dottersack enthält alle Nährstoffe, die der kleine Lachs in den ersten Lebenswochen benötigt.

Solange die Jungfische ihren Dottersack haben, müssen sie nicht selbst nach Nahrung suchen. Sie bleiben im Flusskies und können dort etwas größer und kräftiger werden, bevor sie aus dem Kies herausschwimmen, um Nahrung zu fangen.

Nun beginnt für die Lachsbrut der Kampf um Nahrung und Platz. Sie müssen ihre Verstecke verteidigen und ausreichend Nahrung finden. Die Brut ernährt sich von Plankton, das mit der Strömung herangetragen wird, sowie von Insektenlarven und anderen Kleintieren vom Flussgrund.

Wir nennen die jungen Lachse im ersten Jahr, das sie im Fluss verbringen, Junglachse.

Eier schlüpfen. Foto: Arnt Mollan

Die Temperatur bestimmt

Der Zeitpunkt des Schlüpfens wird von der Wassertemperatur bestimmt und variiert von Fluss zu Fluss. Das Schlüpfen ist eine der kritischsten Phasen im Lebenszyklus des Lachses. Etwa 80 % der Junglachse sterben innerhalb der ersten zwei Lebensmonate.

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