
Foto: Arnt Mollan
Junge Lachse im Alter von ein bis vier Jahren werden Smolts genannt. Sie weisen acht bis zwölf deutlich erkennbare Querstreifen – sogenannte Smolt-Markierungen – an den Körperseiten auf. Es sieht fast so aus, als hätte jemand den Fischkörper fest umklammert. Daher werden diese Streifen oft auch als Fingerabdrücke bezeichnet. Smolts sind geschickte Schwimmer und fühlen sich in fließenden Gewässern am wohlsten. Aus diesem Grund besitzen sie lange, kräftige Brustflossen. Die Fingerabdrücke bieten ihnen im Fluss eine gute Tarnung.
Junglachse leben scheu und kämpfen mit Artgenossen um Nahrung und gute Verstecke. Sie finden das ganze Jahr über Nahrung im Fluss. Solange das Flusswasser nicht zu warm (über 24 Grad) oder zu kalt (unter 6 Grad) ist, wachsen sie. Allerdings wachsen sie nicht sehr schnell. Es kann bis zu vier Jahre dauern, bis ein Junglachs die Länge eines Kugelschreibers erreicht, an manchen Orten geht es aber schneller.
Solange die Junglachszeichnung sichtbar ist, wird der Lachs als Junglachs bezeichnet. Verschwinden die Streifen, ist dies ein Zeichen dafür, dass der Junglachs bald den Fluss verlässt, um ins Meer zu wandern. Sobald der Lachs den Fluss verlässt, wird er als Smolt bezeichnet.

Jahrgänge von Paaren. Foto: Hans Mack Berger
Das Paar ist territorial. Das bedeutet, dass es mit anderen Paaren um Revierkämpfe ringt. Für die Paare sind gute Versteckmöglichkeiten wichtig, und sie verteidigen ihre Reviere im Fluss.